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Pflegegrad 2: Leistungen 2026, Voraussetzungen und Rechenbeispiele

Pflegegrad 2 steht für erhebliche Beeinträchtigungen der Selbständigkeit. Hier finden Sie alle Leistungen 2026 mit den Beträgen aus dem SGB XI, durchgerechnet an konkreten Beispielen, dazu Antrag, Höherstufung und den Reform-Entwurf 2027.

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  • Aktualisiert am
  • Redaktion Pflegebox Fachwelt · Fachlich verantwortlich: Julian Weber
  • 18 Min. Lesezeit

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  • 42 EuroPflegehilfsmittel monatlich
  • 347 EuroPflegegeld
  • 796 EuroPflegesachleistung
  • ab 27 bis unter 47,5 GesamtpunkteBegutachtung

Das Wichtigste in Kürze

  • Pflegegrad 2 erhält, wer bei der Begutachtung 27 bis unter 47,5 Gesamtpunkte erreicht (§ 15 Abs. 3 SGB XI). Ende 2025 hatten rund 2,41 Millionen Versicherte Pflegegrad 2, davon wurden 93,7 Prozent ambulant versorgt.
  • Die Pflegekasse zahlt 2026 im Monat 347 Euro Pflegegeld oder bis 796 Euro Pflegesachleistung, auf Wunsch kombiniert. Daneben stehen 131 Euro Entlastungsbetrag und bis 42 Euro für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch.
  • Für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege gibt es zusammen bis 3.539 Euro im Jahr, für Tages- oder Nachtpflege zusätzlich bis 721 Euro im Monat, für einen Umbau bis 4.180 Euro je Maßnahme.
  • Wer als Angehöriger mindestens zehn Stunden pro Woche pflegt, erwirbt Rentenansprüche: bei reinem Pflegegeld rechnerisch rund 10,49 Euro Monatsrente je Pflegejahr, bei reiner Sachleistung rund 7,34 Euro.
  • Der Kabinettsentwurf vom 30.09.2026 würde die Schwelle für Pflegegrad 2 ab 2027 auf 30 Punkte anheben. Beschlossen ist das nicht; es gilt das heutige Recht.

Ab Pflegegrad 1 trägt die Pflegekasse bis zu 42 Euro im Monat.

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Inhalt dieser Seite17 Abschnitte
  1. Was bedeutet Pflegegrad 2?
  2. Typische Situationen bei Pflegegrad 2
  3. Alle Leistungen bei Pflegegrad 2 im Überblick (2026)
  4. Rechenbeispiele: Pflegegeld, Pflegedienst oder beides?
  5. Entlastungsbetrag und Pflegehilfsmittel bei Pflegegrad 2
  6. Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege bei Pflegegrad 2
  7. Wohnumfeld, technische Hilfen und digitale Anwendungen
  8. Was die pflegenden Angehörigen bekommen: Rente und Absicherung
  9. Pflegegrad 2 beantragen und höherstufen lassen
  10. Reform-Entwurf 2027: Was sich bei Pflegegrad 2 ändern würde
  11. Wie viel übernommen wird
  12. Pflegegrad 2 im Vergleich zu den anderen Graden
  13. So läuft der Antrag
  14. Anspruch prüfen
  15. Fragen und Antworten
  16. Mehr zum Thema
  17. Andere Pflegegrade

Was bedeutet Pflegegrad 2?

Pflegegrad 2 ist der zweite von fünf Pflegegraden. Das Gesetz beschreibt ihn als erhebliche Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten (§ 15 Abs. 3 SGB XI). Maßgeblich ist nicht die Diagnose, sondern wie viel Hilfe im Alltag nötig ist. Die Beeinträchtigung muss voraussichtlich mindestens sechs Monate bestehen (§ 14 Abs. 1 SGB XI).

Der Medizinische Dienst bewertet bei der Begutachtung sechs Lebensbereiche, die sogenannten Module. Daraus ergeben sich gewichtete Gesamtpunkte. Pflegegrad 2 beginnt bei 27 Punkten und endet unter 47,5 Punkten. Am stärksten zählt die Selbstversorgung mit 40 Prozent, also Waschen, Anziehen, Essen, Trinken und Toilette.

Pflegegrad 2 ist der häufigste Pflegegrad. Nach der Statistik des Bundesgesundheitsministeriums hatten am 31.12.2025 genau 2.407.979 Menschen in der sozialen Pflegeversicherung Pflegegrad 2. Das sind 40,1 Prozent aller 6.011.267 Leistungsbeziehenden. Fast alle leben zu Hause: 2.255.424 wurden ambulant versorgt, 97.700 vollstationär im Heim (eigene Berechnung der Anteile).

Pflegegrad 2 in Zahlen (BMG-Statistik soziale Pflegeversicherung, Anteile eigene Berechnung)
KennzahlPflegegrad 2
Gesamtpunkte27 bis unter 47,5 (§ 15 Abs. 3 SGB XI)
Abstand zu Pflegegrad 1darunter: 12,5 bis unter 27 Punkte
Abstand zu Pflegegrad 3ab 47,5 Punkten
Versicherte mit Pflegegrad 2 (31.12.2025)2.407.979, davon 93,7 % ambulant
Anteil an allen Leistungsbeziehenden40,1 %

Typische Situationen bei Pflegegrad 2

Pflegegrad 2 entsteht auf sehr verschiedenen Wegen. Die folgenden Situationen sind konstruierte Beispiele, keine echten Fälle und keine Zusage für eine bestimmte Einstufung. Sie zeigen, welche Art von Hilfebedarf typischerweise in diesem Punktbereich liegt.

Wie aus einzelnen Einschränkungen Punkt für Punkt eine Einstufung wird, rechnen die Pflegegrad-2-Fallbeispiele Modul für Modul vor. Eine eigene Schätzung erlaubt der Pflegegrad-Rechner.

  • Nach einem Oberschenkelhalsbruch: Die Person geht mit Rollator, braucht Hilfe beim Duschen, beim Anziehen von Hose und Schuhen und auf der Treppe. Geistig ist sie klar.
  • Bei beginnender Demenz: Körperlich ist kaum Hilfe nötig, aber Tagesablauf, Termine und Tabletten müssen Angehörige planen. Die Person verliert zeitweise die Orientierung.
  • Bei einer Herzschwäche: Kurze Wege erschöpfen, Einkaufen und Putzen gelingen nicht mehr allein, Medikamente und tägliches Wiegen müssen begleitet werden.
  • Nach einem leichten Schlaganfall: Eine Hand ist geschwächt, Schneiden des Essens, Knöpfe und das Waschen des Rückens gelingen nur mit Hilfe.
Pflegegrade für Kinder: Kinder bis 18 Monate werden nach § 15 Abs. 7 SGB XI einen Grad höher eingestuft. Ältere Kinder vergleicht der Gutachter mit altersentsprechend entwickelten Kindern (§ 15 Abs. 6).
GesamtpunkteKind bis 18 Monateab 18 Monaten und Erwachsene
12,5 bis unter 27Pflegegrad 2Pflegegrad 1
27 bis unter 47,5Pflegegrad 3Pflegegrad 2
47,5 bis unter 70Pflegegrad 4Pflegegrad 3
ab 70Pflegegrad 5Pflegegrad 4 oder 5

Alle Leistungen bei Pflegegrad 2 im Überblick (2026)

Mit Pflegegrad 2 stehen die Leistungen der häuslichen Pflege erstmals vollständig offen. Die Tabelle nennt jede Leistung mit dem Betrag, der 2026 gilt, und der Rechtsgrundlage. Die Beträge gelten seit dem 1. Januar 2025; die nächste gesetzliche Anpassung sieht § 30 SGB XI zum 1. Januar 2028 vor.

Wichtig für die Planung: Pflegegeld und Pflegesachleistung schließen sich nicht aus, sondern lassen sich anteilig kombinieren. Tages- und Nachtpflege, Entlastungsbetrag und Pflegehilfsmittel zum Verbrauch kommen jeweils zusätzlich, ohne auf das Pflegegeld angerechnet zu werden.

Achten Sie bei anderen Übersichten auf den Stand. In unserer Auswertung der zehn ersten organischen Google-Ergebnisse zu „Pflegegrad 2“ vom 09.10.2026 nannten sechs Seiten ganz oder teilweise noch Beträge aus der Zeit vor 2025, etwa 316 oder 332 Euro Pflegegeld, 724 oder 761 Euro Sachleistung und 125 Euro Entlastungsbetrag. Keine der zehn Seiten erwähnte die geplanten neuen Punktgrenzen aus dem Reform-Entwurf 2027.

Leistungen bei Pflegegrad 2, Beträge 2026 aus dem Gesetzestext
LeistungBetrag 2026Rechtsgrundlage
Pflegegeld bei Pflege durch Angehörige347 Euro im Monat§ 37 Abs. 1 SGB XI
Pflegesachleistung durch einen Pflegedienstbis 796 Euro im Monat§ 36 Abs. 3 SGB XI
Kombinationsleistunganteiliges Pflegegeld neben Sachleistung§ 38 SGB XI
Umwandlung für Angebote zur Unterstützung im Alltagbis 318,40 Euro im Monat (40 % der Sachleistung)§ 45a Abs. 4 SGB XI
Entlastungsbetragbis 131 Euro im Monat (1.572 Euro im Jahr)§ 45b SGB XI
Pflegehilfsmittel zum Verbrauchbis 42 Euro im Monat§ 40 Abs. 2 SGB XI
Technische Pflegehilfsmittel, z. B. Hausnotruf oder PflegebettKosten der Pflegekasse, Zuzahlung 10 %, höchstens 25 Euro§ 40 Abs. 1 und 3 SGB XI
Tages- und Nachtpflegebis 721 Euro im Monat, zusätzlich§ 41 SGB XI
Verhinderungspflege und Kurzzeitpflegezusammen bis 3.539 Euro im Jahr§§ 39, 42, 42a SGB XI
Wohnumfeldverbessernde Maßnahmenbis 4.180 Euro je Maßnahme§ 40 Abs. 4 SGB XI
Digitale Pflegeanwendungenbis 40 Euro plus 30 Euro Unterstützung im Monat§ 40b SGB XI
Vollstationäre Pflege805 Euro im Monat plus Leistungszuschlag 15 bis 75 %§§ 43, 43c SGB XI
Pflegeberatung und Pflegekursekostenfrei§§ 7a, 45 SGB XI
Rechenbeispiel: Leistungsrahmen eines Jahres bei Pflegegrad 2, wenn Angehörige pflegen (eigene Rechnung, ohne Tagespflege und Umbau)
Posten bei Pflege durch AngehörigeMonatJahr
Pflegegeld347 Euro4.164 Euro
Entlastungsbetrag (Erstattung gegen Beleg)131 Euro1.572 Euro
Pflegehilfsmittel zum Verbrauch42 Euro504 Euro
Zwischensumme laufende Leistungen520 Euro6.240 Euro
dazu Verhinderungs- und Kurzzeitpflege–bis 3.539 Euro
Leistungsrahmen gesamt–9.779 Euro
Leistungen bei Pflegegrad 2 im Jahr 2026: Pflegegeld 347 Euro oder Pflegesachleistung bis 796 Euro im Monat, Tages- und Nachtpflege bis 721 Euro, Entlastungsbetrag 131 Euro, Pflegehilfsmittel bis 42 Euro, Gemeinsamer Jahresbetrag 3.539 Euro, Wohnumfeld bis 4.180 Euro je Maßnahme; Pflegegrad 2 bei 27 bis unter 47,5 Punkten
Pflegegrad 2: Was die Pflegekasse 2026 zahlt
Inhalt der Grafik als Text

Monatlich: Pflegegeld 347 Euro oder Pflegesachleistung bis 796 Euro (kombinierbar), Tages- oder Nachtpflege bis 721 Euro zusätzlich, Entlastungsbetrag bis 131 Euro, Pflegehilfsmittel zum Verbrauch bis 42 Euro.

Jährlich bzw. je Maßnahme: Gemeinsamer Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege bis 3.539 Euro, Zuschuss für Wohnumfeldverbesserung bis 4.180 Euro je Maßnahme.

Einstufung: Pflegegrad 2 bei 27 bis unter 47,5 Gesamtpunkten nach § 15 SGB XI. Beträge nach §§ 36 bis 45b SGB XI, Rechtsstand 2026.

Rechenbeispiele: Pflegegeld, Pflegedienst oder beides?

Bei Pflegegrad 2 können Sie frei wählen, ob Angehörige pflegen, ein Pflegedienst kommt oder beides. Nutzen Sie die Pflegesachleistung nur teilweise, zahlt die Kasse daneben anteiliges Pflegegeld. Das Pflegegeld sinkt um den Prozentsatz, zu dem die Sachleistung ausgeschöpft ist (§ 38 SGB XI). An die gewählte Aufteilung sind Sie sechs Monate gebunden.

Die folgenden Varianten sind konstruierte Beispiele für eine Person mit Pflegegrad 2. Sie zeigen, wie sich die Monatsrechnung des Pflegedienstes auf das Pflegegeld auswirkt.

Kombinationsleistung bei Pflegegrad 2 (konstruierte Beispiele, Beträge 2026)
VariantePflegedienst rechnet abPflegegeld daneben
A: nur Angehörige pflegen0 Euro347 Euro (100 %)
B: Pflegedienst zweimal pro Woche zum Duschen318,40 Euro (40 % von 796 Euro)208,20 Euro (60 %)
C: Pflegedienst jeden Morgen597 Euro (75 %)86,75 Euro (25 %)
D: Pflegedienst über dem Höchstbetrag, Rechnung 900 EuroKasse trägt 796 Euro, 104 Euro zahlen Sie selbst0 Euro
  • Ab Pflegegeldbezug ist halbjährlich ein Beratungseinsatz in der eigenen Wohnung Pflicht (§ 37 Abs. 3 SGB XI). Bis 31. März 2027 darf jede zweite Beratung auf Wunsch per Video stattfinden.
  • Während Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege zahlt die Kasse bis zu acht Wochen im Jahr die Hälfte des bisherigen Pflegegeldes weiter, bei Pflegegrad 2 also 173,50 Euro im Monat (§ 37 Abs. 2 SGB XI).
  • Wie Pflegedienste abrechnen und welche Rolle der Pflegevertrag spielt, erklärt der Ratgeber Pflegesachleistung je Pflegegrad.

Entlastungsbetrag und Pflegehilfsmittel bei Pflegegrad 2

Zwei kleinere Leistungen bleiben bei Pflegegrad 2 häufig ungenutzt, obwohl sie zusätzlich zum Pflegegeld zustehen. Der Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro im Monat ist zweckgebunden. Er erstattet Kosten für Tages- oder Nachtpflege, Kurzzeitpflege, anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag und Leistungen ambulanter Pflegedienste (§ 45b Abs. 1 SGB XI). Ab Pflegegrad 2 gilt dabei eine Einschränkung: Pflegedienst-Leistungen der Selbstversorgung, also etwa Hilfe beim Waschen, sind darüber nicht erstattungsfähig.

Einen Antrag vorab braucht der Entlastungsbetrag nicht. Sie reichen die Rechnungen bei der Pflegekasse ein. Was in einem Kalenderjahr nicht verbraucht wird, lässt sich in das folgende Kalenderhalbjahr übertragen, also bis zum 30. Juni des Folgejahres. Rechenbeispiel: Wer 2026 keinen Cent nutzt, hat bis 30. Juni 2027 noch 1.572 Euro aus 2026 zur Verfügung (nach geltendem Recht). Details stehen im Ratgeber Entlastungsbetrag.

Für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wie Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel oder Bettschutzeinlagen trägt die Pflegekasse bis 42 Euro im Monat (§ 40 Abs. 2 SGB XI). Der Betrag ist bei allen Pflegegraden gleich und wird auf das Pflegegeld nicht angerechnet. Die Grenze gilt je Monat; ein Ansparen sieht das Gesetz nicht vor. Ob der Anspruch in Ihrer Situation besteht, zeigt der Pflegebox-Check.

Entlastungsbetrag und Pflegehilfsmittel im Vergleich
MerkmalEntlastungsbetragPflegehilfsmittel zum Verbrauch
Höhe bei Pflegegrad 2bis 131 Euro im Monatbis 42 Euro im Monat
WofürEntlastungs- und Betreuungsangebote, Tagespflege, KurzzeitpflegeVerbrauchsmaterial der Produktgruppe 54, z. B. Handschuhe, Desinfektion
Antragkein Antrag vorab, Erstattung gegen Belegeinmaliger Antrag auf Kostenübernahme
Nicht genutztÜbertrag bis 30. Juni des Folgejahreskein Übertrag in den Folgemonat
Rechtsgrundlage§ 45b SGB XI§ 40 Abs. 2 SGB XI

Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege bei Pflegegrad 2

Fällt die pflegende Person wegen Urlaub oder Krankheit aus, zahlt die Pflegekasse eine Ersatzpflege. Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege teilen sich seit Juli 2025 den Gemeinsamen Jahresbetrag von bis zu 3.539 Euro im Kalenderjahr (§ 42a SGB XI). Beide Leistungen sind auf jeweils acht Wochen im Jahr begrenzt.

Übernehmen nahe Angehörige bis zum zweiten Grad die Ersatzpflege nicht erwerbsmäßig, gilt eine eigene Grenze: Die Pflegekasse zahlt regelmäßig höchstens das Doppelte des Pflegegeldes, bei Pflegegrad 2 also 694 Euro im Jahr. Auf Nachweis kommen notwendige Kosten der Ersatzpflegeperson hinzu, etwa Fahrkosten. Insgesamt bleibt es bei höchstens 3.539 Euro (§ 39 Abs. 3 SGB XI).

Tages- oder Nachtpflege ergänzt die Pflege zu Hause. Bei Pflegegrad 2 übernimmt die Kasse bis zu 721 Euro im Monat für pflegebedingte Kosten, Betreuung und die Fahrt zur Einrichtung (§ 41 SGB XI). Dieser Betrag kommt zum Pflegegeld oder zur Sachleistung hinzu, ohne dass etwas angerechnet wird. Kosten für Verpflegung trägt die Kasse dabei nicht; dafür lässt sich der Entlastungsbetrag einsetzen.

Rechenbeispiele Ersatzpflege und Tagespflege bei Pflegegrad 2 (Beträge 2026)
Situation (konstruiert)KostenWas die Pflegekasse trägt
Tochter macht zwei Wochen Urlaub, ein Pflegedienst übernimmt1.400 Euro1.400 Euro aus dem Gemeinsamen Jahresbetrag, Rest für das Jahr: 2.139 Euro
Sohn springt als naher Angehöriger ein, nicht erwerbsmäßig4 Wochenbis 694 Euro, plus nachgewiesene Fahrkosten
Tagespflege an zwei Tagen pro Wochepflegebedingt 650 Euro im Monat650 Euro aus dem Tagespflege-Budget von 721 Euro, Pflegegeld bleibt ungekürzt

Wohnumfeld, technische Hilfen und digitale Anwendungen

Für Umbauten, die die Pflege zu Hause ermöglichen oder erleichtern, zahlt die Pflegekasse einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro je Maßnahme (§ 40 Abs. 4 SGB XI). Typisch sind eine bodengleiche Dusche, ein Treppenlift oder breitere Türen. Wohnen mehrere Pflegebedürftige zusammen, gilt der Betrag je Person, höchstens 16.720 Euro je Maßnahme.

Technische Pflegehilfsmittel wie ein Pflegebett, ein Badewannenlifter oder ein Hausnotruf werden vorrangig leihweise überlassen. Erwachsene zahlen 10 Prozent zu, höchstens 25 Euro je Hilfsmittel; für Verbrauchsprodukte gilt keine Zuzahlung (§ 40 Abs. 3 SGB XI).

Bewilligt die Pflegekasse eine digitale Pflegeanwendung, erstattet sie bis zu 40 Euro im Monat und zusätzlich bis zu 30 Euro für ergänzende Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst (§ 40b SGB XI).

Was die pflegenden Angehörigen bekommen: Rente und Absicherung

Wer eine Person mit Pflegegrad 2 mindestens zehn Stunden pro Woche, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage, zu Hause pflegt, ist in der Rentenversicherung pflichtversichert (§ 3 Satz 1 Nr. 1a SGB VI). Die Beiträge zahlt die Pflegekasse (§ 44 SGB XI). Voraussetzung ist unter anderem, dass die Pflegeperson regelmäßig nicht mehr als 30 Stunden pro Woche erwerbstätig ist.

Wie hoch der Rentenanspruch ausfällt, hängt davon ab, welche Leistung die gepflegte Person bezieht. Als beitragspflichtiges Einkommen gilt bei Pflegegrad 2 ein fester Prozentsatz der Bezugsgröße von 3.955 Euro im Monat (§ 166 Abs. 2 SGB VI). Die Tabelle rechnet das mit dem vorläufigen Durchschnittsentgelt 2026 von 51.944 Euro und dem Rentenwert von 42,52 Euro in Entgeltpunkte und Monatsrente um. Verbindlich rechnet die Rentenversicherung.

Wie das Pflegegeld an Angehörige weitergegeben wird und was steuerlich gilt, erklären Pflegegeld an Angehörige und Pflegegeld, Steuer und Rente.

Rentenansprüche der Pflegeperson bei Pflegegrad 2, rechnerisch 2026 (eigene Berechnung nach § 166 Abs. 2 SGB VI)
Leistung der gepflegten PersonRentenwirksam je MonatEntgeltpunkte je JahrRente je Pflegejahr
nur Pflegegeld (27 %)1.067,85 Euro0,2467rund 10,49 Euro im Monat
Kombinationsleistung (22,95 %)907,67 Euro0,2097rund 8,92 Euro im Monat
nur Pflegesachleistung (18,9 %)747,50 Euro0,1727rund 7,34 Euro im Monat

Pflegegrad 2 beantragen und höherstufen lassen

Leistungen gibt es nur auf Antrag bei der Pflegekasse, und zwar ab dem Monat der Antragstellung (§ 33 Abs. 1 SGB XI). Ein formloser Anruf oder Brief genügt, um die Frist zu wahren. Danach begutachtet der Medizinische Dienst, bei Privatversicherten Medicproof. Die Pflegekasse muss spätestens 25 Arbeitstage nach Eingang des Antrags schriftlich entscheiden (§ 18c Abs. 1 SGB XI).

Bei einer Krebserkrankung oder nach einem Klinikaufenthalt zählt ebenfalls nicht die Diagnose, sondern der Hilfebedarf, der voraussichtlich mindestens sechs Monate besteht. Weil Leistungen erst ab dem Antragsmonat fließen, kostet langes Abwarten Geld.

Steigt der Hilfebedarf, ist ein Antrag auf Höherstufung der richtige Weg. Für Pflegegrad 3 sind 47,5 Punkte nötig. Liegt die bisherige Einstufung etwa bei 37,5 Punkten, fehlen 10 Punkte. Das entspricht zum Beispiel dem Sprung im Modul Selbstversorgung von erheblicher zu schwerer Beeinträchtigung. Den vollständigen Ablauf mit Musterschreiben beschreibt Pflegegrad beantragen.

  1. Antrag stellenFormlos bei der Pflegekasse, die bei der Krankenkasse angesiedelt ist. Das Datum zählt für den Leistungsbeginn.
  2. Begutachtung vorbereitenEine Woche lang ein Pflegetagebuch führen, Arztberichte und Medikamentenplan bereitlegen. Hinweise gibt der Ratgeber Begutachtung durch den Medizinischen Dienst.
  3. Bescheid prüfenDas Gutachten anfordern und die Punkte je Modul nachvollziehen. Abschätzen lässt sich das Ergebnis vorab mit dem Pflegegrad-Rechner.
  4. Widerspruch oder HöherstufungGegen den Bescheid ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe ein Widerspruch möglich (§ 84 SGG). Verschlechtert sich die Lage später, Höherstufung beantragen.
  5. Leistungen abrufenPflegegeld oder Pflegedienst wählen, Entlastungsbetrag und Pflegehilfsmittel zum Verbrauch zusätzlich nutzen.

Reform-Entwurf 2027: Was sich bei Pflegegrad 2 ändern würde

Das Bundeskabinett hat am 30.09.2026 den Entwurf eines Pflegeneuordnungsgesetzes beschlossen. Bundestag und Bundesrat haben noch nicht entschieden (Stand 9. Oktober 2026). Bis dahin gelten die oben genannten Beträge. Die Tabelle unten stellt für Pflegegrad 2 das geltende Recht den geplanten Werten ab 1. Januar 2027 gegenüber.

Eigene Rechnung, keine Bewertung: Das geplante Budget beim Pflegegeld liegt 33 Euro über dem heutigen Pflegegeld. Die eigene Leistung von 42 Euro für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch würde entfallen; solche Produkte sollen laut Entwurfsbegründung künftig aus diesem Budget bezahlt werden. Nach § 142b des Entwurfs richtet sich die Einstufung nach dem Recht am Tag der Antragstellung. Wer bereits Pflegegrad 2 hat, soll ihn nicht allein wegen der neuen Punktgrenzen verlieren.

Pflegegrad 2: geltendes Recht und Kabinettsentwurf vom 30.09.2026 (noch nicht beschlossen)
PunktHeute (2026)Kabinettsentwurf ab 2027
Punktbereich Pflegegrad 227 bis unter 47,530 bis unter 50
Pflegegeld347 Euro380 Euro (Pflegegeld im Umfang eines Entlastungsbudgets)
Pflegesachleistungbis 796 Eurobis 890 Euro (Sachleistungsbudget)
Entlastungsbetragbis 131 EuroSozialraumbudget bis 175 Euro, unter 25 Jahren bis 300 Euro
Pflegehilfsmittel zum Verbrauchbis 42 Euro als eigene Leistungkeine eigene Leistung mehr
Verhinderungs- und Kurzzeitpflegebis 3.539 Euro im JahrÜberbrückungsbudget bis 2.285 Euro im Jahr

Pflegegrad 2 bedeutet nach § 15 SGB XI erhebliche Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten. Maßgeblich sind die Gesamtpunkte aus der Begutachtung: ab 27 bis unter 47,5 Gesamtpunkte.

Ab Pflegegrad 2 kommen Pflegegeld und Pflegesachleistung dazu. Der Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch besteht unverändert weiter und wird auf diese Leistungen nicht angerechnet.

Wie viel übernommen wird

Leistungen bei Pflegegrad 2 (2026)
Pflegehilfsmittel zum Verbrauch42 Euro monatlich (§ 40 Abs. 2 SGB XI)
Pflegegeld347 Euro monatlich (§ 37 SGB XI)
Pflegesachleistung796 Euro monatlich (§ 36 SGB XI)
Entlastungsbetragbis zu 131 Euro monatlich (§ 45b SGB XI)
Gesamtpunkteab 27 bis unter 47,5 Gesamtpunkte

Die Beträge stammen unverändert aus dem Gesetzestext. Pflegehilfsmittel zum Verbrauch werden auf keine der anderen Leistungen angerechnet, sie bestehen daneben.

Pflegegrad 2 im Vergleich zu den anderen Graden

Die Spalte für Pflegegrad 2 ist hervorgehoben. Auf schmalen Bildschirmen steht jede Leistung als eigene Karte untereinander.

Leistungen nach Pflegegrad (2026)
Leistung je MonatPflegegrad 1Pflegegrad 2Pflegegrad 3Pflegegrad 4Pflegegrad 5Rechtsgrundlage
Pflegehilfsmittel zum Verbrauchbis 42 Eurobis 42 Eurobis 42 Eurobis 42 Eurobis 42 Euro§ 40 Abs. 2 SGB XI
Pflegegeldkein Anspruch347 Euro599 Euro800 Euro990 Euro§ 37 SGB XI
Pflegesachleistungkein Anspruchbis 796 Eurobis 1.497 Eurobis 1.859 Eurobis 2.299 Euro§ 36 SGB XI
Entlastungsbetragbis 131 Eurobis 131 Eurobis 131 Eurobis 131 Eurobis 131 Euro§ 45b SGB XI

Beträge aus dem Gesetzestext, Rechtsstand 09/2026. Pflegehilfsmittel zum Verbrauch werden auf keine andere Leistung angerechnet.

  1. 1ab 12,5 bis unter 27
  2. 2ab 27 bis unter 47,5
  3. 3ab 47,5 bis unter 70
  4. 4ab 70 bis unter 90
  5. 5ab 90 bis 100

Gesamtpunkte aus der Begutachtung, Schwellen nach § 15 SGB XI.

Wie viele Punkte sich aus den sechs Modulen der Begutachtung ergeben, lässt sich vorab mit dem Pflegegrad-Rechner abschätzen. Verbindlich ist allein das Gutachten.

So läuft der Antrag

Für den Antrag braucht die Pflegekasse in der Regel drei Angaben: wer gepflegt wird, wer pflegt und wo gepflegt wird. Der Pflegegrad liegt ihr bereits vor.

Den Antrag können Sie selbst bei Ihrer Pflegekasse stellen. Sie können die Abwicklung auch abgeben: Produkte auswählen, Daten eintragen, einmal unterschreiben, den Rest übernehmen wir.

Pflegebox bei Pflegegrad 2

Der Anspruch ist bei jedem Pflegegrad gleich hoch. Zusammenstellen und einmal unterschreiben genügt.

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Die Pflegekasse trägt die Aufwendungen bis 42 Euro im Monat. Über eine Bewilligung entscheidet ausschließlich Ihre Pflegekasse.

Anspruch prüfen

Pflegebox-Check · 3 Angaben

Das gilt für Ihre Situation

Oben den Pflegegrad setzen, dann wird hier ausgegeben, was gilt.

Diese Einschätzung folgt der gesetzlichen Regel und ersetzt keinen Bescheid. Entschieden wird ausschließlich von der Pflegekasse.

Fragen und Antworten

Wie viel Geld bekommt man bei Pflegegrad 2 im Monat?

Als Pflegegeld zahlt die Pflegekasse 2026 monatlich 347 Euro an die pflegebedürftige Person (§ 37 SGB XI). Kommt ein Pflegedienst, übernimmt sie stattdessen bis 796 Euro Sachleistung. Zusätzlich stehen bis 131 Euro Entlastungsbetrag und bis 42 Euro für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch zur Verfügung.

Wie viele Punkte braucht man für Pflegegrad 2?

Mindestens 27 Gesamtpunkte, ab 47,5 Punkten folgt Pflegegrad 3 (§ 15 Abs. 3 SGB XI). Die Punkte sind gewichtete Punkte aus sechs Modulen; die Selbstversorgung zählt mit 40 Prozent am stärksten. Ein Beispiel rechnen die Pflegegrad-2-Fallbeispiele vor.

Was muss man für Pflegestufe 2 haben?

Pflegestufen gibt es seit 2017 nicht mehr. Die frühere Pflegestufe II wurde in Pflegegrad 3 übergeleitet, Pflegestufe I in Pflegegrad 2 (§ 140 SGB XI). Heute entscheiden die Gesamtpunkte: Für Pflegegrad 2 sind 27 bis unter 47,5 Punkte nötig.

Gibt es eine Tabelle zum Zeitaufwand bei Pflegegrad 2?

Nein. Seit 2017 bemisst sich der Pflegegrad nicht mehr nach Minuten Pflegezeit, sondern nach Punkten für die Selbständigkeit in sechs Modulen (§ 15 SGB XI). Feste Stundenwerte für Pflegegrad 2 gibt es im Gesetz nicht. Zeitangaben zählen nur bei der Rentenversicherung der Pflegeperson: mindestens zehn Stunden pro Woche.

Welche Tabelle zeigt die Pflegegrade für Kinder?

Für Kinder gelten dieselben Punktgrenzen, verglichen wird aber mit altersentsprechend entwickelten Kindern (§ 15 Abs. 6 SGB XI). Kinder bis 18 Monate werden einen Grad höher eingestuft: 12,5 bis unter 27 Punkte ergeben dort bereits Pflegegrad 2 (§ 15 Abs. 7 SGB XI).

Wann sollte man bei Krebs einen Pflegegrad beantragen?

Sobald im Alltag Hilfe nötig ist, die voraussichtlich mindestens sechs Monate anhält. Entscheidend ist der Hilfebedarf, nicht die Diagnose. Leistungen gibt es erst ab dem Monat der Antragstellung (§ 33 SGB XI), deshalb lohnt ein früher Antrag.

Wird der Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 2 ausgezahlt?

Nein, nicht als freies Geld. Die Pflegekasse erstattet bis 131 Euro im Monat gegen Rechnung für anerkannte Entlastungsangebote, Tages- oder Kurzzeitpflege. Ungenutzte Beträge lassen sich bis zum 30. Juni des Folgejahres nachholen.

Kann man Pflegegeld und Pflegedienst bei Pflegegrad 2 kombinieren?

Ja. Rechnet der Pflegedienst zum Beispiel 318,40 Euro ab, also 40 Prozent von 796 Euro, zahlt die Kasse daneben 60 Prozent des Pflegegeldes, also 208,20 Euro (§ 38 SGB XI). An die Aufteilung sind Sie sechs Monate gebunden.

Muss man bei Pflegegrad 2 einen Beratungseinsatz abrufen?

Ja, wer Pflegegeld bezieht, muss halbjährlich eine Beratung in der eigenen Wohnung abrufen (§ 37 Abs. 3 SGB XI). Die Kosten trägt die Pflegekasse. Bis 31. März 2027 kann jede zweite Beratung auf Wunsch per Video stattfinden.

Bleibt Pflegegrad 2 nach der Reform 2027 bestehen?

Nach dem Kabinettsentwurf vom 30.09.2026 ja: Wer bereits eingestuft ist, soll den Pflegegrad nicht allein wegen der neuen Punktgrenzen verlieren. Neue Anträge ab 2027 würden nach der Grenze von 30 Punkten beurteilt. Beschlossen ist der Entwurf noch nicht.

Alles geklärt? Die Pflegebox lässt sich online zusammenstellen.

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Verbindliche Stelle

  1. § 15 SGB XI (Pflegegrade)
  2. § 40 Abs. 2 SGB XI
  3. § 36 SGB XI (Pflegesachleistung)
  4. § 37 SGB XI (Pflegegeld)
  5. § 45b SGB XI (Entlastungsbetrag)
  6. § 14 SGB XI (Begriff der Pflegebedürftigkeit)
  7. § 140 SGB XI (Überleitung in die Pflegegrade)
  8. § 33 SGB XI (Leistungsvoraussetzungen)
  9. § 18c SGB XI (Entscheidung über den Antrag, Fristen)
  10. § 38 SGB XI (Kombinationsleistung)
  11. § 39 SGB XI (Verhinderungspflege)
  12. § 41 SGB XI (Tagespflege und Nachtpflege)
  13. § 42 SGB XI (Kurzzeitpflege)
  14. § 42a SGB XI (Gemeinsamer Jahresbetrag)
  15. § 43 SGB XI (Vollstationäre Pflege)
  16. § 45a SGB XI (Angebote zur Unterstützung im Alltag)
  17. § 44 SGB XI (Soziale Sicherung der Pflegepersonen)
  18. § 30 SGB XI (Dynamisierung)
  19. § 40b SGB XI (Leistungsanspruch beim Einsatz digitaler Pflegeanwendungen)
  20. § 43c SGB XI (Begrenzung des Eigenanteils an den pflegebedingten Aufwendungen)
  21. § 3 SGB VI (Versicherungspflicht der Pflegepersonen)
  22. § 166 SGB VI (Beitragspflichtige Einnahmen Pflegepersonen)
  23. § 1 SVBezGrV 2026 (Bezugsgröße 2026)
  24. Anlage 1 SGB VI (Durchschnittsentgelt, vorläufig 2026)
  25. § 1 Rentenwertbestimmungsverordnung 2026 (aktueller Rentenwert ab 01.07.2026)
  26. § 84 SGG (Widerspruchsfrist)
  27. BMG: Leistungsempfänger der sozialen Pflegeversicherung nach Pflegegraden am 31.12.2025
  28. Bundesministerium für Gesundheit: Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG), Gesetzentwurf Kabinett 30.09.2026
  29. Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (Pflegeneuordnungsgesetz), Kabinettsfassung 30.09.2026 (PDF)

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Redaktioneller Stand: 09/2026. Diese Seite informiert, sie entscheidet nicht. Das tut ausschließlich die zuständige Pflegekasse.

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Julian Weber

Julian Weber, Geschäftsführer der Einfach zum Angebot GmbH. Das Unternehmen vermittelt Pflegeboxen und betreibt den verlinkten Shop; daraus kennt er Antrag, Abrechnung mit den Pflegekassen und die Produktauswahl aus der Praxis.

Wirtschaftliches Interesse: Die Einfach zum Angebot GmbH verdient an Pflegeboxen, die über den Shop zustande kommen. Rechtsangaben stammen deshalb ausschließlich aus dem Gesetzestext, Daten aus amtlichen Quellen. Unsere Redaktionsrichtlinien